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IDC: Essential hat 2017 nur 90.000 Handys verkauft

Sechs Monate Lagerhallenblei
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Egal wie sehr Andy Rubin betont, dass das Essential Phone nur ein Mosaikstein eines viel größeren Plans sei, egal wie schlecht* (aber auch gut**) die Bewertungen ausfallen, böse Vorahnung hin oder her: Dass IDC jetzt sagt, dass von der Handy-Alternative im letzten Halbjahr nur 90.000 Stück verkauft wurden, schmerzt.

Denn wenn etwas dem aktuellen Markt aus Verbrauchersicht gut täte, dann eine echte Alternative zu den hoch- und höchstpreisigen Superhandys. Wer ein genügend gutes Handy will, bekommt das für wenig Euro. Wer aber ein gutes Handy will, muss dafür tief in die Tasche greifen. Von der Weiterentwicklung dieser stagnierenden Hardware-Sparte mal ganz abgesehen. Von der allgegenwärtigen Software-Schlamperei mal noch viel mehr abgesehen***.

* Für immerhin 700 Euro bekommt man ein unreparierbares, im Falltest schwächelndes, auf zwei Jahre Android-Updates beschränktes Telefon, das zwar schön aber nicht ganz ausgereift ist.
** Test bei Engadget.
*** Wenn sich sogar Apple leisten kann, Software-Schrott herauszubringen.

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