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HTC verliert den Chef der Smartphone-Abteilung

Was bedeutet das nach dem Wissenstransfer in Richtung Google?
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Chialin Chang, der Chef der Smartphone-Abteilung bei HTC, hat seinen Rückzug bekanntgegeben. Chang war seit 2012 beim taiwanesischen Unternehmen und hatte dort zunächst als CFO die finanziellen Belange der Firma im Blick. Wer seine Rolle übernimmt, ist bislang unklar – HTC hat den Weggang gegenüber Engadget bestätigt.

Über die Gründe kann man lange spekulieren, muss man aber gar nicht. 2.000 Entwickler von HTC arbeiten mittlerweile vornehmlich für Google, und auch wenn das HTC U11 sich wieder besser verkauft hat, ist die finanzielle Situation des Unternehmens alles andere als rosig. 103 Millionen US-Dollar Verlust standen unter dem Strich des 3. Quartals 2017, auch in den neun vorherigen Quartalen verlor man Geld. Den Analysten von TrendForce zufolge hat HTC im vergangenen Jahr weniger als zehn Millionen Smartphones hergestellt – für 2018 peile man lediglich zwei Millionen Einheiten des kommenden Flaggschiffs. Alle weiteren Geräte wolle man bei OEMs einkaufen, egal wie viele Modelle es am Ende werden.

Aber: Bevor sich HTC aus dem Smartphone-Geschäft vollständig verabschiedet, worüber ja in den vergangenen Jahren immer wieder lauthals und uninformiert spekuliert wurde, braucht man einen neuen Abteilungsleiter. Ersten Berichten zufolge will Chang ein Startup gründen – für KI. Auch nicht gerade originell.

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