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Galaxy Note 9: Der Fingerabdrucksensor im Display steht auf der Kippe

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
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Dass man bei Samsung daran arbeitet, den Fingerabdrucksensor bei künftigen Smartphones in das Display zu integrieren, ist kein Geheimnis, auch das passende Patent hat man bereits. Doch der Zeitplan ist nach wie vor unklar. Bereits im vergangenen Sommer schien klar, dass das Galaxy S9 noch mit konventionellem Fingerabdrucksensor auf den Markt kommen würde. Ob der zahlreichen Leaks gilt dies mittlerweile als bestätigt, und auch die ersten Teaser-Videos sprechen eine klare Sprache, worauf man bei Samsung am 25. Februar den Fokus legen wird: die Kamera. Nun berichtet thebell.kr, dass man auch beim Note 9 noch auf die neue Technik verzichten will.

Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Ein Unternehmen wie Samsung kann so einen Paradigmenwechsel erst einleiten, wenn der Sensor im Display fehlerfrei und verlässlich funktioniert. Genau dies scheint noch nicht der Fall zu sein.

Vorreiter bei der Integration ist bislang der hierzulande relativ unbekannte, weil nicht vertretende Hersteller Vivo. Im vergangenen Sommer hatte man einen funktionierenden Prototypen gezeigt – damals lieferte Qualcomm die notwendige Technik. Auf der CES Anfang Januar gab es dann das finale Produkt zu sehen – allerdings mit Synaptics als neuem Partner. Dieses Smartphone – das X20 Plus UD – ist in China mittlerweile im Handel. Dass der Fingerabdrucksensor im Display schon bald zur Standardausstattung vieler hochpreisiger Smartphones gehören wird, scheint klar. Zumindest bei den Herstellern, die nicht auf ein Infrarot-System in der Selfie-Kamera setzen, um die Telefone zu entsperren.

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