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​​​​​​​USA: Sicherheitsbehörden wettern gegen Huawei und ZTE

Das Bashing geht weiter
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Die chinesischen Unternehmen Huawei und ZTE haben in den USA weiterhin mit starkem Gegenwind aus der Politik zu kämpfen. Gleich sechs hochrangige Vertreter nationaler Sicherheits- und Geheimdienste – darunter die Chefs des FBI, des CIA und der NSA – haben während einer Anhörung im US-Senat ihrer Sorge Nachdruck verliehen und vor den Konsequenzen gewarnt, wenn man Firmen, die ausländischen Regierungen verpflichtet seien, Zugang zur US-amerikanischen Telekommunikations-Infrastruktur gewähren würde. Auch Bürgerinnen und Bürger sollten Produkte von Huawei und ZTE nicht verwenden.

Huawei und ZTE gehören zu den führenden Netzwerk-Ausstattern weltweit. In den USA jedoch wird seit jeher gegen die Verwendung ihrer Produkte Lobby-Arbeit betrieben. Erst Mitte Januar machte ein Gesetztesentwurf des texanischen Kongressabgeordneten Mike Conaway die Runde, in dem er ein explizites Verbot forderte. Huawei kann das aktuelle Flaggschiff-Smartphone – das Mate 10 Pro – weder bei AT&T noch bei Verizon verkaufen. Das ursprüngliche Interesse der Mobilfunker versiegte kurz vor der CES, offenbar auf Druck aus Washington.

In einer Stellungnahme wies Huawei die neuen Vorwürfe aus den Geheimdiensten auf das Schärfste zurück. Kunden und Regierungen in 170 Ländern weltweit würden dem Unternehmen vertrauen, heißt es. Das Risiko von Cyber-Kriminalität sei bei Huawei nicht höher als bei anderen Anbietern, die Wertschöpfungskette, Vertriebskanäle und Produktionskapazitäten teile man mit diesen Mitbewerbern. Eine Information, die diejenigen interessieren dürfte, die den Bau und die Kontrolle eines 5G-Netzwerks in den USA in staatliche Hand legen wollen.

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