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Biohacker blockiert: Behörden deaktivieren implantiertes ÖPNV-Ticket

Fast ein Jahr nach der Implantation - ist das Gnade oder Lag?
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Biohacker Meow-Ludo Disco Gamma Meow-Meow hat sich wohl umsonst einen Ticket-Chips des ÖPNV-Netzes für den australischen Bundesstaat Neu-Süd-Wales in die Hand implantiert. Nur stunden nachdem er die Operation bekannt gab (und nach einer deutlichen Warnung seitens der Betreiber) war der Chip deaktiviert. Begründung: Wer an seinem Ticket herumdoktert - zum Beispiel um an den Datenchip zu kommen, ihn in biokompatibles Plastik zu verpacken und von einem Piercing-Experten unter die Haut in einer linken Hand zu implantieren - verliert sein Ticket.

Bereits weniger als einen Tag nach der Operation war das Ticket des Bodyhackers gesperrt. Weil es aber nicht in seinem Namen ausgestellt war, blieb der implantierte Chip funktionsfähig - bis jetzt. Als Meow-Ludo Disco Gamma Meow-Meow im Februar nach einer Reise zur Body Hacking Con (Großes Thema: Cyborg-Rechte) in Texas nach Australien zurückkehrte, wurde ihm der Zutritt versperrt.

Jetzt wolle er juristisch gegen die ÖPNV-Betreiber vorgehen, wegen Vertragsbruch und unrechtmäßiger Kündigung seines Abos.

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