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Mit Snapdragon gibt es KI-Beschleunigung auf günstigen Handys (Update)

Qualcomm will die Kluft zwischen Billig- und Premium-Geräten schließen
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Update: Die Pressemitteilung mit weiteren Informationen ist jetzt online.

Schon länger klafft eine unübersehbare Lücke zwischen den verschiedenen Mobile-Prozessoren von Chip-Hersteller Qualcomm: Prinzipiell muss man sich zwischen Allesköner-Monstern wie dem Snapdragon 845 und den Gerade-noch-gut-genug-mittlere-Preisklasse-Chips zum Beispiel der 600er-Serie des Snapdragon entscheiden. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona teilte das Unternehmen mit, diese Lücke schließen zu wollen.

Die neue 700er-Serie soll einige Funktionen der 800er-Geräte zu einem günstigeren Preis bieten. Noch gibt es wenige Informationen. Nur so viel gibt Qualcomm raus: Die 700er-Serie wird die KI-Engine und den Spectra-Bildprozessor der 800er-Chips nutzen. Dazu gibt es Bluetooth 5.0, Quick Charge 4.0, neue Varianten der Kryo-CPU-Kerne und Adreno-Grafikeinheit. Die neuen Chips sollen 30 Prozent effizienter arbeiten als ein Snapdragon 660 und natürlich schneller sein - wie viel schneller, sagt Qualcomm nicht.

Bis die neuen Snapdragons in Mobilgeräten auf dem Markt auftauchen, könnten noch ein paar Monate vergehen. Erste Produktionsmuster sollen in der ersten Hälfte 2018 an die Hersteller verschickt werden - von da an dauert es noch eine ganze Weile bis zum Endkundenmarkt.

Wenn die 700er-Serie auf den Markt kommt, könnte das allerdings eine Auswirkung auf den Android-Handymarkt haben: Es könnte eine neue Schicht an mittelpreisigen Geräten mit vernünftiger Leistung entstehen - derzeit stehen die Zeichen ja eher auf eine strikte Trennung zwischen Billig- und Oberklassegeräten.

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