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Dropbox und Google machen gemeinsame Sache

Aber soll man sich darüber freuen?
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Google und Dropbox haben eine Cloud-Partnerschaft angekündigt: Wer bislang G Suite und Dropbox gleichzeitig - aber getrennt - nutzte, kann bald auch auf Dropbox-Daten innerhalb von Gmail und Hangouts Chat zugreifen. Damit führt Dropbox die Kollaboration mit anderen Firmen, die Cloud benutzen fort, zum Beispiel Apple, Microsoft, Adobe und Facebook.

Konkret sehe das laut Mitteilung so aus:

Zentralisierte Inhalte. Dropbox-NutzerInnen können Google Docs, Sheets und Slides direkt von Dropbox aus erstellen, öffnen, verändern, speichern und teilen.

Sichere Zusammenarbeit. Admins von Dropbox Business können Google Docs, Sheets und Slides wie alle anderen Inhalte einer Dropbox verwalten.

Effektivere Kommunikation. Wir entwickeln neue, native Dropbox-Integrationen für Gmail und Google Hangouts Chat. Mit ihnen kann man Dateien aus dem Dropbox-Konto auswählen und links direkt von Gmail und Hangouts Chat versenden. Zusätzlich können über ein Gmail-Add-on für verlinkte Dateien die Erstellungs-, Veränderungs- und Daten über den letzten Zugriff angezeigt werden. Die Hangouts-Integration wird Previews für verlinkte Dateien direkt im Chat anbieten.

Dazu muss man sagen: Das sind alles Notlösungen für ein Problem, das nichts mit Nutzerbedarf, Praktikabilität oder gar Eleganz zu tun hat, sondern allein mit dem Bestreben der Cloudfirmen, Datensilos zu bauen. Bei Hacker News gibt es dazu einen schönen Kommentar: Von der engen Zusammenarbeit von Desktop-Apps kann man in der Cloud-Welt nur träumen. Und leider werden solche Kooperation dieses prinzipielle Problem nicht überwinden können, sondern vielmehr die Marktposition von Dropbox und den anderen großen Anbietern nur verfestigen.

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