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Bose AR Hands-On: Sonnenbrille mit Augmented Reality Audio

Schräge Idee aber funktioniert
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Wenn man Brille und AR in einem Satz hört, denkt man zunächst, es ginge um ein visuelles Overlay über das was man sieht. Bose aber geht ulkigerweise mit dem Prototyp, den sie auf der SXSW vorgestellt haben, einen ganz anderen Weg. Hier kann man - wie gewohnt - die Brille antippen aber dann hört man Informationen über das was man sieht.

In der Demo hatten sie zu allen Läden in einer Straße Extrainformationen parat (Öffnungszeiten, Spezialitäten, Ratings, etc.) und der Plan ist wohl über Kooperationen mit Yelp, TripAdvisor und ähnlichen Firmen in Zukunft eine sehr große Bandbreite an Infos auf der ganzen Welt abzudecken.

Tatsächlich war die Brille dank Sensoren und gekoppeltem GPS schon im Prototyp-Status fast immer fähig genau darüber Infos zu liefern, was man gerade direkt ansieht und lag nur seltenst daneben.



Allerdings ist dies nicht der einzige Clou, den die Brille beherrscht, denn anstatt das Ohr mit einem In-Ear-Ding zu belegen, oder über Boneconduction den Sound über die Knochen mit relativ großen Klangqualitätseinbußen zu pushen hat Bose hier eine spezielle Technologie entwickelt, die den Klang über direktionales Audio aus einem Lautsprecher in der Brille direkt an die Ohren "funkt".

Tatsächlich hat Bose für dieses "Produkt", das sich als technologische Konstellation später auch in Bose-Kopfhörern wiederfinden könnte, eine eigene Plattform aufgebaut, sie locken Entwickler mit einem Finanzierungspool von 50 Millionen Dollar und man darf erwarten, dass wir von Bose AR in der Zukunft noch häufiger hören werden.

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