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Wer erinnert sich noch an die Instant Apps für Android?

Altes Konzept wird tatsächlich freigeschaltet
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Vor fast zwei Jahren hatte man bei Google auf der Entwicklerkonferenz I/O das Konzept der Instant Apps vorgestellt, eine eigentlich ganz famose Idee, mit der man allerdings etwas verfrüht in die Offensive gegangen war. Worum es geht? Stößt man im Store auf eine App, die man interessant findet und ausprobieren will, kann man das Programm zunächst streamen und spart sich so die Installation. Gerade bei geringen Speicherplatz auf dem Telefon bietet sich dieses Prinzip an.

Doch das Konzept entpuppte sich komplizierter als gedacht. Denn in der ersten Implementation wurde praktisch der gesamte hinterlegte Code auf das Telefon gestreamt, um so alle Display-Auflösungen und Sprachen bedienen zu können: wenig Mehrwert, denn je mehr Daten übertragen wurden, desto länger musste man warten, bis man die App tatsächlich ausprobieren konnte. Im vergangenen Herbst besserte Google dann nach und aus dem Play Store wurden nur noch die Code-Schnipsel übertragen, die für das jeweilige Endgerät in der hinterlegten Sprache benötigt wird. Auch die Systemanforderungen wurden dabei heruntergestuft.

Und nun? Sind die ersten Instant Apps tatsächlich für alle verfügbar. Google teilt mit, dass es mit einigen ausgewählten Spielen losgeht – darunter Clash Royale. Sechs Games lassen sich nun so ausprobieren. Ein langsamer Start für eine Idee, die sich seit 2016 vielleicht bereits wieder überlebt hat. Das Konzept soll auch zukünftig mit Spielen verfeinert werden. "Später im Jahr" sollen neue Games dazukommen.

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