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SpaceX' Falcon 9 erschütterte bei ihrem letzten Start die Ionosphäre

Raketenstart als Gefahrenquelle für GPS-Ortung
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Das Abstract eines interessanten Artikels der Fachzeitschrift Space Weather wird derzeit herumgereicht: Bei ihrem Start am 24. August 2017 erschütterte und veränderte SpaceX' Falcon-9-Rakete von die Ionosphäre. Erst bildeten sich kreisrunde Schockwellen, vier Mal größer als Kalifornien. Dann ein "Loch" in der Ionosphäre durch Plasma-Abbau, weil die Raketen-Abgase mit dem ionosphärischen Plasma reagieren. Man könnte vereinfacht sagen: Die Falcon 9 fraß ein Loch in die Ionosphäre.

Konsequenz: Die Veränderung der Ionosphäre dürfte die Signalübertragung zwischen Weltraum und Erde beeinflussen, was zum Beispiel beim hochempfindlichen GPS-System zu Positionierungsfehlern im Meterbereich führen könnte.

Die Botschaft des Forscherteams: Man sollte dringend die Wirkung von Raketenstarts in der Atmosphäre untersuchen bevor demnächst die Anzahl solcher Starts in die Höhe schnellen wird.

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