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Diät-Wahn: Chip auf dem Zahn registriert Zucker, Salz und Alkohol

Abfrage durch passive Funktechnik
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Die automatische Kalorienerfassung ist ein nach wie vor ungelöstes Problem, an dem sich schon so einige Forscher die Zähne ausgebissen haben, wobei aber noch niemand einer praktischen Lösung so nahe gekommen ist wie nun das SilkLab der Tufts University in Massachusetts, das einen Sensor entwickelt hat, der auf einen Zahn geklebt werden kann, um Art und Menge der Speisen und Getränke zu registrieren, die tatsächlich konsumiert werden. Der Sensor misst gerade mal 2 x 2 Millimeter, er besteht aus zwei Goldrahmen, die eine Sensorschicht einbetten, die auf verschiedene Chemikalien reagiert. Aktuell kann der Chip damit registrieren, wieviel Zucker, Salz und Alkohol seinen Weg gekreuzt haben, die Messergebnisse lassen sich dann durch eine passive Funktechnik abrufen. Laut seinen Erfindern kann der Chip mehr oder weniger beliebige Stoffe registrieren, zur Lebensdauer des Sensormaterials schweigen sie sich allerdings aus.

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