Image credit:

Windows auf ARM: Benchmarks sagen es ist viel zu langsam

Die Emulation zwingt Apps in die Knie
0 Shares
Share
Tweet
Share
Save

Sponsored Links


Es gibt jetzt diverse Tests der ersten snapdragonbasierten Windows-Rechner, wie der HP Envy X2, und eins scheint sehr schnell klar geworden zu sein: die versprochene Zukunft für leichte tabletartige Windows-Rechner bringt ein ARM-Prozessor für Windows noch nicht. Bei allen Vorzügen (lange Batterielaufzeit, LTE, usw.) gibt es wohl einen entscheidenden Nachteil. Speziell Apps, die nicht aus dem Microsoft-Store kommen, können diese Rechner schnell auf eine Kriechstrecke befördern. Prinzipiell sind dies natürlich Windows S Rechner, aber da Windows S ja auch bald auf den S Modus reduziert wird, ist die fremdinstallierte App immer nur minimal weit weg.

Techspot hat sich z.B. eines HP Envy x2 angenommen und kommt verflixt oft auf Werte, die selbst den auf Apollo Lake basierenden N3450 noch um einiges unterbieten. Bei einem Preis von 999 Dollar unterliegt der erste Windows 10 ARM-PC so in emulierten Apps fast durchgehend einem Rechner wie dem Chuwi Lapbook Air der zirka ein Drittel kostet. Und noch schlimmer ist es, wenn es um größere Files geht.

Die Kodierung eines HEVC Videos von 60 Minuten, die auf dem billigen Vergleichstabletrechner von oben schon stattliche Achteinhalb Stunden braucht, ist für den Snapdragon 835 Prozessor hier eine Aufgabe von über 12 Stunden. Und bei der Bearbeitung von großen Bildern in Photoshop werden die Abstände sogar nochmal um einiges größer.

Bei allen Aufgaben, die die GPU beanspruchen ist generell wohl Vorsicht angesagt. Immerhin scheint der Snapdragon aber gegenüber dem N3450 aber zumindest in Excel vorne zu liegen. Wer sich von dem Versprechen der ARM-Windows PCs angesprochen fühlt, sollte sich vielleicht darauf gefasst machen, dass es speziell bei emulierten x86 Apps schon mal wirklich sehr schleppend voran geht.

From around the web

Page 1Page 1ear iconeye iconFill 23text filevr