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Bericht: Huawei plant für das Mate 11 Fingerabrdrucksensor im Display

Qualcomm ist Partner
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Die Redaktion von Digitimes berichtet, dass man bei Huawei das nächste Smartphone der Mate-Serie mit einem Fingerabdrucksensor im Display ausstatten will. Um diesen Plan umzusetzen, habe man sich mit Qualcomm zusammengetan.

Qualcomm wiederum arbeite mit GIS aus Taiwan und O-film aus China bei der Entwicklung zusammen. Der Sensor sei lediglich 0,44 Millimeter dick und komme mit einer Glasdicke von bis zu 800 Mikron zurecht. Die Umstellung verteuere die Kosten für den Fingerabdrucksensor um das Dreifache.

Der Schulterschluss mit Qualcomm überrascht auf den ersten Blick. Dass das Unternehmen in diese Richtung forscht, ist seit dem Sommer 2017 kein Geheimnis, allerdings hatte sich Vivo, die die Technik in einem Prototypen eingesetzt hatten, schließlich mit Synaptics für einen anderen Zulieferer entschieden und das X20 Plus UD dann so in China in den Handel gebracht.

Huawei stellt neue Mate-Smartphones für gewöhnlich im 3. Quartal vor. Viel Zeit für das Finetuning bleibt allen Beteiligten also nicht mehr, sollte man sich tatsächlich dafür entschieden haben, dieses Feature zu integrieren. In dem Artikel heißt es weiter, dass chinesische Hersteller eigentlich ein größeres Interesse daran haben, künftige Smartphones über eine 3D-Gesichtserkennung zu entsperren, außerhalb Chinas mit dieser Technologie aber Patent-Streitigkeiten erwarten und daher zumindest zunächst zweigleisig fahren würden. Das passt ins Bild. Berichten zufolge ist die Herstellung der benötigten Komponenten nicht nur teuer – die Bauteile sind schlichtweg auch schwer zu bekommen: Apple hat sich langfristig große Produktionskapazitäten gesichert.

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