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Hands-On mit Huaweis P20 Pro Kamerawunder

Triple-Kamera ist eine Revolution
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Es war viel bekannt über das neue P20, aber natürlich war die brennendste Frage: lohnt sich das Triple-Kamera-Setup im Huawei P20 Pro wirklich? Wir würden sagen, das ist beantwortet, denn pünktlich zur Pressekonferenz kam auch ein ausführlicher Kameratest von DxOMark, der dem P20 Pro einen Quantensprung bestätigt. Nicht nur führt es dort jetzt die Liste an, sondern es hat einen großen Vorsprung, der gut und gerne das ganze Jahr halten könnte.

Doch zurück: Das P20 Pro mit seinen drei Leica-Kameras auf der Rückseite und diversesten AI-Features hat wirklich einiges zu bieten. Einen Monochrom f/1.6 Sensor für die Tiefen, einen 8 Megapixel Zoom-Sensor mit f/2.4 und einen 40 Megapixel Sensor mit f/1.8, der scheinbar je 4 Pixel zu einem vereint, um noch mehr Licht herauszuholen. Besonders ist hier obendrein die Größe des "großen" Sensors und die Möglichkeit bis 102.400 ISO (sensationeller Wert für Smartphones) aufzudrehen, ohne massiv zu verrauschen. Einen Laser für zusätzlichen Focus haben sie auch noch, der von PDAF, Tiefen- und Kontrast-Erkennung sowie der AI unterstützt wird. Kann es auch Slowmotion? Klar: 960fps bei 720p, wie das Samsung S9. Natürlich gibt es für all diese Sensorentiefe auch noch AI-Fähigkeiten für die Szenenerkennung.

Gallery: Meet Huawei's P20 and P20 Pro | 34 Photos



Kamerasettings für Professionelle sind da, aber die AI übernimmt auch gerne, um das beste Bild aus der Kamera herauszuzaubern. Das beinhaltet obendrein auch noch AI-Bildstabilisierung. Die übrigens auch bei Videos einsetzt. Wer tiefer einsteigen will, kann selbst für Katzen und Hunde verschiedene Voreinstellungen finden. Dies nur als Beispiel, wie weit die Möglichkeiten der Kamerasoftware hier wirklich gehen. Und klar, auch die Frontkamera ist mit 24 Megapixeln ein Monster.

Es könnte gut sein, dass die Kamera dieses Jahr ungeschlagen bleiben wird, nicht zuletzt auch wegen der Software. Denn auch das P20 mit "nur" Dualkamera hat im DxOMark-Test einiges vor allen anderen Flagschiffen des Jahres abgeschnitten.

Die weiteren Vorteile des P20 Pro gegenüber dem einfachen P20? OLED Bildschirm mit 6,3-Zoll (statt 5,9 LCD), größere Batterie (4.000mAh statt 3.400), IP67 (beim P20 nur IP53) und ein Fingerabdrucksensor vorne (ok, das halte ich persönlich eher für einen Nachteil).

Beide kommen mit dem Kirin 970, Android 8.1, sind voll in Google Assistant integriert und haben Face Unlock. Der Preisunterschied ist natürlich massiv. Das Huawei P20 Pro kostet 899 Euro, das Huawei P20 649 Euro. Aber sagen wir es mal so: wer auf die größtmögliche Professionalität der Kamera in seinem Smartphone setzt, der wird um das P20 Pro nicht herumkommen.


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