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Nach tödlichem Unfall: Tesla wertet Daten des Bordcomputer aus

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Am 23. März war ein Model X von Tesla in der Nähe von Mountain View in Kalifornien in einen schweren Unfall verwickelt – der Fahrer starb und das Auto ging in Flammen auf: Wir hatten berichtet. Zum damaligen Zeitpunkt stellten sich zwei Fragen. Wie konnte es zu dem Feuer kommen und vor allem: War der Autopilot aktiv?

Bei Tesla konnten nun die Daten des Bordcomputer ausgewertet werden. Erste Erkenntnis: Ja, der Autopilot war aktiviert. Und tat offenbar auch seinen Dienst. Nur habe der Fahrer nicht auf die Warnungen reagiert.

Der Mindestabstand zum sich vor dem Tesla befindlichen Fahrzeug war auf den Minimalwert eingestellt. Das System des Model X hätte kurz vor der Kollision mit der Schutzplanke mehrere visuelle und akustische Warnungen ausgegeben. In den sechs Sekunden vor dem Aufprall habe das System jedoch keinen Kontakt des Fahrers mit dem Lenkrad registrieren können. Nach der ersten Warnung wären dem Fahrer noch fünf Sekunden und 150 Meter geblieben, um zu reagieren.

Auch der Grund, warum der Aufprall so heftig ausfiel, konnte identifiziert werden. Die Schutzplanke war durch einen früheren Unfall schwer in Mitleidenschaft gezogen und noch nicht wieder repariert worden. Tesla schreibt, man habe derartige Schäden noch nie bei einem Model X beobachtet, der in einen Unfall verwickelt war.

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