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Apple Watch: Herzfrequenzmessung provoziert Patentstreit

Start-up aus Detroit fordert Schadenersatz
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Omni MedSci, ein Medizin-Start-up aus dem US-Bundesstaat Michigan, verklagt Apple wegen angeblicher Patentverletzungen. Konkret geht es um vier Patente, die allesamt die Messung der Herzfrequenz mit Hilfe einer Lichtquelle beschreiben. Genau so misst die Apple Watch. Brisantes Detail: Der Chef des Unternehmens, Doktor Mohammed N. Islam, gibt zu Protokoll, sich genau über diese Technik mit Apple-Managern in den vergangenen Jahren ausgetauscht zu haben, u.a. mit Greg Joswiak.

Die Gespräche hätten zwischen 2014 und 2016 stattgefunden. Zu diesem Zeitpunkt waren die Patentanträge Omni MedSci noch nicht zugesprochen worden. Mittlerweile sei dies jedoch geschehen. Islam wollte offenbar mit Apple zusammenarbeiten (und die Technologie lizenzieren). Doch Apple habe den Kontakt kommentarlos abgebrochen. Eines der Patente betrifft zudem die Ermittlung des Blutzuckers, ein Feature, mit dem eine der kommenden Generationen der Apple Watch ausgestattet werden könnte.

Islam hat Gerichtserfahrung. In der Vergangenheit hatte er bereits Nokia, Huawei und Verizon verklagt. Da ist es keine Überraschung, dass Islam nach den ersten Treffen mit Apple-Mitarbeitern seine Patentanträge mit Begriffen wie "Wearable" und "LED Lichtquelle" nachgebessert habe. Das war im Juni 2014. Die Apple Watch debütierte rund drei Monate später.

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