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Jupiters Nordpol erwacht in diesem 3D-Infrarot-Video zu Leben

Man sieht dort den Dynamo, der Jupiters gewaltiges Magnetfeld antreibt
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Die Nasa hat die eh schon spektakulären Juno-Bilder von Jupiters Nordpol jetzt auch noch 3D-animiert. Man sieht dort nicht nur den riesigen, fraktal wirkenden Wirbelsturm, sondern auch den Dynamo, der Jupiters mächtiges Magnetfeld antreibt.

Die Wissenschaftler/Videomacher nutzten Junos Jovian InfraRed Auroral Mapper (JIRAM), um 50 bis 70 Kilometer tief unter Jupiters stürmische Oberfläche blicken zu können. Dank Juno und ihrer Instrumente kommen die ForscherInnen nun den Geheimnissen hinter Jupiters gewaltigem Magnetfeld ein bisschen näher.

Eines dieser Rätsel ist die Unregelmäßigkeit der Intensität des Magnetfelds. Jupiters Magnetfeld ist intensiv und positiv auf der oberen Hälfte der Nordhalbkugel, an den Kanten aber negativ und weniger stark. Auf der Südhalbkugel ist das Magnetfeld komplett negativ. An sich würde man ein recht gleichmäßig verteiltes Magnetfeld erwarten, aber die Wirklichkeit ist offenbar komplizierter als die Vorstellungen.

"Wir haben herausgefunden, dass Jupiters Magnetfeld ganz und gar nicht unseren bisherigen Vorstellungen entspricht", sagte Jack Connerney von der Space Research Corporation. "Junos Analysen der magnetischen Umgebung auf Jupiter kennzeichnet den Anfang einer neuen Ära im Studium der planetaren Dynamos."

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