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Österreichisches HD-Vinyl soll nächstes Jahr auf den Markt kommen

Laser, Platten, Österreich
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Der Herstellungsprozess von Vinyl-Platten hat sich in den letzten Hundert Jahren kaum verändert - aber das könnte sich jetzt ändern. Die österreichische Firma Rebeat Innovation kann nach jahrelanger Planung bald mit der Arbeit am Vinyl des 21. Jahrhunderts beginnen. Natürlich spielen Laser beim HD-Vinyl mit dabei.

Im Grunde geht es beim Rebeat-Ansatz darum, analoge Audiodaten in eine digitale 3D-Topografie zu übertragen und diese dann mithilfe eines Lasers auf Platte zu schneiden. Laut Pitchfork führt dieser Prozess zu einer 40 Prozent längeren Abspieldauer, 30 Prozent mehr Amplitude und insgesamt besserer Qualität.

Der Clou: Jeder konventionelle Plattenspieler soll diese HD-Vinyls abspielen können!

Auf absehbare Zeit wird es zwar keine HD-Vinyls im Handel geben. Aber Rebeat hat erst neulich eine Investition über rund 4 Millionen Euro erhalten und nutzt davon 500.000 für das Lasersystem - das überhaupt erst im Juli geliefert werden soll. Von da an muss das Unternehmen Probeschneiden und fünf kooperierende Plattenwerke finden. Der Plan ist, im Oktober für die Making-Vinyl-Konferenz in Detroit ein paar Testpressungen vorführen zu können, die ersten LPs soll es dann kommerziell irgendwann nächstes Jahr geben.

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