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Frag doch einfach mal ein Buch

Google experimentiert mit semantischen AI-Webseiten
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Es gibt zwei neue AI-Experimente von Google, die die Bandbreite von künstlicher Intelligenz in der Erkennung von semantischen Zusammenhängen zeigen sollen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein.

Das erste Experiment, Talk to Books, lässt einen Fragen an Bücher stellen, die dann mit Zitaten beantwortet werden. Das klappt u.U. sehr gut, wenn man beispielsweise nach einer Erklärung für bestimmte Konzepte sucht, zeigt aber, je banaler die Fragen werden, auch, dass die Antworten durchaus gelegentlich pure Tautologie sein können. Mit Google ist man häufiger bei solchen Fragen besser bedient.

Das zweite Experiment ist eine Art Tetris für semantische Zusammenhänge, Semantris genannt. Es fallen also Wörter vom Bildrand zu denen man andere in direkter Beziehung stehende Wörter finden soll, damit sich der Bildschirm nicht mit einem übervollen Wortmix füllt. Das ist überraschend praktisch für einen schnellen Test des eigenen Wortschatzes in Englisch und erkennt auch wirklich weitgehende Wortzusammenhänge. Man bekommt also einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

Mehr als Experimente sind dies aber bislang nicht, dennoch kann man erahnen, dass diese Technologien zu einem "verständnisvolleren" Netz führen könnten.

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