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Polizei extrahiert Fingerabdruck aus WhatsApp-Foto - Festnahme

Ein Social-Media-Dealer weniger
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Mit einem Bild eingeschweißter Ecstasy-Tabletten wollte Elliott M. aus Redditch, Großbritannien, über WhatsApp Werbung für seine Drogendienste machen. Aber das Bild wurde ihm - und seiner ihm beim Drogenhandel assistierenden Eltern - zum Verhängnis: Aus dem gerade erkennbaren Finger konnten die Drogenfahnder einen Teil des Fingerabdrucks rekonstruieren, der sie schließlich auf M.s Fährte brachte, so die BBC.

Dabei konnten sie den rekonstruierten Abdruck nicht mit einer Datenbank von Fingerabdrücken abgleichen - dafür reichte das Ausgangsmaterial nicht. Viel mehr gelang ihnen der Nachweis, dass eine bereits bekannte Person identisch war mit der Person, deren Hand man auf dem Bild sieht. Die Fahnder konnten also einen Verdacht erhärten.

Aber der Ansatz zeigt, dass eine konventionelle Extraktion eines Fingerabdrucks aus einem Bild im Polizeialltag möglich wäre. Drogenfotos bei WhatsApp gibt es ab jetzt wohl nur noch mit Handschuhen.

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